Zitat von mike10a im Beitrag #10 Welche Auswirkungen hat die Prozessorleistung des PC (i3- i9) auf den Klang? Ist bei einem System mit einem schwächeren Prozessor evtl. die Polyphonie eingeschränkt? Es gibt Systeme mit sehr viel RAM (128 GB). In welchen Fällen wird dieser benötigt?
Das hängt davon ab welche Samplesets mit wievielen Kanälen man spielen will. Für richtig große Sets mit 6 Kanal sollte man schon mind. nen I7 besser nen I9 haben. Sonst hat man bei vielen gezogen Registern probleme mit der Polyphonie. Außerdem benötigt man da auch die 128 GB Ram. Wenn man aber eh nur 2 Manualige Sets spielt, tuts auch ein schwächerer Prozessor, ebenso wenn man die Sets nur mit 2 Kanälen spielen möchte.
Was bei diesem Sampleset noch erwähnenswert, weil nicht ganz alltäglich ist: Es gibt auch eine Schaltfläche "Mixer and Noise", die zu einer Art virtuellem Mischpult führt, wo man direkten (Front) und indirekten (Rear) Klang (letzteres betont den Hallanteil stärker), Geräusche (Anblasen und Traktur) und Verstimmung ganz nach persönlichem Geschmack einstellen kann, so sieht das aus:
Zitat von Sesquialtera im Beitrag #12Das hängt davon ab welche Samplesets mit wievielen Kanälen man spielen will. Für richtig große Sets mit 6 Kanal sollte man schon mind. nen I7 besser nen I9 haben. Sonst hat man bei vielen gezogen Registern probleme mit der Polyphonie. Außerdem benötigt man da auch die 128 GB Ram. Wenn man aber eh nur 2 Manualige Sets spielt, tuts auch ein schwächerer Prozessor, ebenso wenn man die Sets nur mit 2 Kanälen spielen möchte.
Man sollte sich im klaren sein, dass sich die zu verarbeitende Datenmenge im Vergleich zu einem Stereo-Set verdoppelt (4-Kanal), verdreifacht (6-Kanal), vervierfacht (8-Kanal). Demensprechend muss die CPU und die Größe des Hauptspeichers für diese irren Datenmengen ausgelegt sein. Dazu kommt noch die Verarbeitung in HW. Mit den neuen High-Quality-Optionen muss eine bis zu vierfache Leistung im Vergleich zu veralteten Optionen in HW4 eingeplant werden.
Gestern habe ich mich erstmals mit den Einstellungen auf der Schaltfläche "Mixer and Noise" intensiver beschäftigt, dabei ist mir folgendes aufgefallen: Der linke Regler ("Front") bei den Halleinstellungen, macht - bei höheren Werten (also "nach oben") - den Klang grundtöniger, runder, voller, gravitätischer, während der Klang bei niederen Werten (also "nach unten") schärfer, dünner und "spitzer" wird. Das wunderte mich etwas, weil ich das bei einem anderen Sampleset (Stumm-Orgel Meisenheim) schon genau umgekehrt erlebt hatte. Bei genauer Betrachtung steht ja auch links neben dem "Front"-Regler oben die Beschriftung "diffuse" und unten "direct", aber das hatte ich wohl bisher übersehen. Nachdem ich beim Orgelklang schon immer ersteres bevorzugt habe, hatte ich diesen Regler bisher offensichtlich (für mich) in die falsche Richtung bewegt und mich danach gewundert, dass die Orgel bei mir spitzer und schärfer klang, als ich sie von den CDs her kannte und hatte dies schon auf eine etwaige Intonationsänderung im Zuge der letzten Restaurierung zurückgeführt.
Nach dieser Erkenntnis habe ich nun beide Regler auf das Maximum (also auf "ganz oben") eingestellt, was den Klang für mich deutlich verbessert, der Klang ist dadurch viel voller und edler geworden, so schön wie noch nie, eigentlich ist es fast schade, dass ich meine bisherigen Aufnahmen mit diesem Sampleset mit der (für mich) "falschen" Einstellung gemacht habe, aber besser spät die richtige Einstellung entdeckt als nie.
Zitat von Romanus im Beitrag #17eigentlich ist es fast schade, dass ich meine bisherigen Aufnahmen mit diesem Sampleset mit der (für mich) "falschen" Einstellung gemacht habe, aber besser spät die richtige Einstellung entdeckt als nie.
Wenn du die Aufnahmen auch mit [x] Midi aufgenommen hast, dann kannst du die Stücke mit geänderter Akustik abspielen und dabei neu aufnehmen.