Der Synthesizer "Polivoks " (Поливокс) wurde 1982-1990 in der Sowjetunion gebaut, ist heute sehr rar. Er war u.a. wegen seines teilweise sehr eigenwilligen Klangbildes bekannt. Jetzt gibt es neu die virtuelle (erweiterte) Reinkarnation als "Atomika" (Атомика) bei Cherry Audio, die schnell populär wird. Ich konnte mir die Anschaffung für relativ kleines Geld auch nicht verkneifen - funktioniert als stand alone über Midi oder auch als VST3 Instrument in jeder DAW oder auch Musescore. (Die Beschriftung lässt sich auf Englisch umschalten). Teilweise krasse Sounds, gut für Filme oder Spiele, Techno und Industrial, "moderne" Musik - weniger für Kirchenmusik ...
Hier sind einige Sound-Demos des virtuellen Atomika-Synthesizer von Cherry Audio, der auf dem alten sowjetischen Polivoks basiert. Der Synth war für seine teilweise krassen Sounds bekannt. In diesen Beispielen wird durchgehend ein englischer Hymnus von Gustav Holst ("I Vow to Thee, My Country" ) gespielt, oft sehr gut erkennbar, teilweise durch die Synth Einstellung auch extrem verfremdet. Das sind nur wenige der Presets. Und selbst kann man viel experimentieren.