An der Stelle nur kurz darauf hingewiesen, dass Manualtasten zu Klangeinstellung bei den Hammond-Orgeln und Derivaten eine lange Tradition haben. Die tiefen schwarzen Oktaven sind bekanntlich nicht zum Spielen, sondern zur Preset-Auswahl.
Bei der hier abgebildeten amerikanischen Orgel frage ich mich übrigens, wozu eigentlich dort die schwarzen Obertasten dienen, denn beschriftet sind ja nur die weißen Untertasten.
Das hatte ich sogar heimlich vermutet. Okay, dann sind bei der Abbildung gerade alle Register ausgeschaltet. (Denn wenn die weißen Registertasten nicht unten einrasten würden, dann wäre dieses System ja total unübersichtlich.)
Mich würde es sehr interessieren, wieso diese doch recht aufwendige Konstruktion mit Einrasten und Auslösung gewählt wurde?
Registerschalter die aussehen wie Manualtasten sind aber keine amerikanische Erfindung: Der alte Stahlhuth-Spieltisch in Maria Laach besaß eine Register-Klaviatur die aber etwas anderes funktionierte.