Zitat von JJBB1 im Beitrag #9Die Capek Orgel in dieser Kirche ist streng genommen bereits eine Orgel von Gregor Hradetzky dem Älteren, der bereits 1914 den Betrieb von Franz Capek übernahm.
Auch die Hradetzkys bauten anfangs pneumatische Orgeln.
JJBB1
Aber das Gehäuse ist doch viel älter, oder? Weisst du, von wem das stammt und aus welchem Jahr?
Es gibt nichts in der Welt, das so wertvoll wäre, wie der Herzensfrieden. ~Franz v. Sales~
Gute Frage, von wem das viel ältere Gehäuse stammt. Oft wird in historischen Gehäusen eine neue Orgel eingebaut, so zB Maria Schutz, wo in das Gehäuse aus 1740 von Hencke 1974 eine Walcker-Mayer Orgel eingebaut wurde.
Wenn Gregor Hradetzky der Ältere den Betrieb von Franz Capek übernahm, könnte er nach außen weiterhin als Franz Capek als Firmenbezeichnung aufgetreten sein, da diese Firma sehr bekannt war.
Gregor Hradetzky d.J hat erst 1948 nach dem Tod seines Vaters diesen Betrieb übernommen. 1932 war er Olympiasieger als Kanute.
Von wem das ältere Gehäuse stammt, müsste man im Pfarrarchiv eruieren.
Ich würde vorerst auf Casparides tippen, da das Gehäuse gewisse Ähnlichkeiten mit der Orgel in Stift Geras aufweist. Weist Du auch, welches Baujahr die Johannus Sweelink II ist?
Das Modell "Sweelinck II" gehört zur Generation mit M114-Technologie und wurde 1995 gebaut wurde, wie man auch hier nachlesen kann. Ich kann die Sweelinck II-Seite leider nicht direkt verlinken, man erreicht sie aber über die Johannus-Support-Seite unter folgendem Pfad: Orgeln -> M114 -> Sweelinck II Da findet man sogar die Bedienungsanleitung auf Deutsch und ein schönes Foto.
Zitat von Spiritus boni im Beitrag #13Das Gehäuse stammt aber eher aus dem Barock..
Könnte es sich allenfalls um ein Egedacher-Gehäuse handeln, wenn diese Kirche dem Stift Zwettl inkorporiert war? Dies insbesondere, da auch die große Stiftsorgel von diesem Orgelbauer stammt.
Vom wem stammt übrigens die Orgel der Stadtpfarrkirche Zistersdorf (16/II/P), die heuer renoviert werden soll?