Dies jedoch nur unter der Voraussetzung, dass der Eintrag in der ODB von +Prof. Karl Schütz noch aktuell wäre und diese Orgel noch immer ihren Dienst versehen und nicht durch eine Digitalorgel ersetzt worden wäre.
Dann müsste es möglicherweise eine Capek-Orgel (10/I/P) aus 1932 sein: ODB-Niederösterreich
s. Zistersdorf/Mooskirchen ==> wenn sich diese Angabe auf Maria Moos in Zistersdorf bezieht
Auf diesem Foto wäre ansatzweise zumindest ein barocker Prospekt erkennbar: Foto
Hm... hoffentlich ist die Orgel noch in Betrieb und wurde nicht ersetzt ...
Mittlerweile hab ich Kontaktdaten von Pfarrer und Mesner und bin gespannt.... Aber die betreffende Messe findet eh erst im September statt... Werde dann berichten 😊!
Es gibt nichts in der Welt, das so wertvoll wäre, wie der Herzensfrieden. ~Franz v. Sales~
Tja ... also mich (bzw jeden Organisten,der dort spielt) erwartet eine Johannus Sweelinck II ... Die Capek- Orgel ist leider total unspielbar, teils zerlegt, teils stumm, teils Heuler (wobei ich letztere verstehen kann, ich würd an Stelle dieser Orgel auch nur noch heulen 😭...)
Es gibt nichts in der Welt, das so wertvoll wäre, wie der Herzensfrieden. ~Franz v. Sales~
Pneumatische Orgeln werden insbesondere dann zum Problem, wenn sie nicht regelmäßig gewartet werden, was bei vielen Pfarren leider aus finanziellen Gründen unterlassen wird. Dann kann auch eine Capek-Orgel aus 1932 in entsprechend schlechtem Zustand sein.
DIESE Capek soll von 1932 sein? Oder gabs einen älteren namensgleichen Orgelbauer?
Denn selbst wenn eine pneumatische Orgel im barocken Gehäuse untergebracht worden wäre - würde dann der Spieltisch nicht etwas anders aussehen🤔? Ich mach am Montag noch ein Foto vom Spieltisch...hoffe, ich vergesse nicht drauf..
Es gibt nichts in der Welt, das so wertvoll wäre, wie der Herzensfrieden. ~Franz v. Sales~
🧐 Das am oben verlinkten Foto zu sehende (durchbrochene) Notenpult ist typisch Johannus und findet sich bei vielen Johannüssen der mittleren bis späten 90er-Jahre. Eine Sweelinck II ist übrigens (sofern sie fehlerfrei funktioniert) kein schlechtes Instrument, sie ist das Vorgängermodell der Sweelinck 20, die ich vor 20 Jahren hatte.
Die Capek Orgel in dieser Kirche ist streng genommen bereits eine Orgel von Gregor Hradetzky dem Älteren, der bereits 1914 den Betrieb von Franz Capek übernahm.
Auch die Hradetzkys bauten anfangs pneumatische Orgeln.
Aber HINTER der Dame mit weißem Blazer sieht man ganz wenig von der Schmalseite des Pfeifenorgelspieltisches.
Die Sweelinck ist gut in Schuss, finde ich, sie klingt auch gut. Aber eine Pfeifenorgel wär mir trotzdem lieber gewesen. Diese allerdings😯🤭...
Hab unlängst unter einem Orgelvideo in etwa folgenden Kommentar gelesen: "da sieht man, dass man auch aus einem miesen Instrument noch schöne Musik zaubern kann, die Orgel klingt ja wie ein Weibergesangsverein..." Aber diese...die pfeift echt aus dem letzten Loch. Schade drum...
Es gibt nichts in der Welt, das so wertvoll wäre, wie der Herzensfrieden. ~Franz v. Sales~