Zitat von Klangpost im Beitrag #8 Wenn Literatur, dann sollte es eher belanglos sein und nicht im Mittelpunkt stehen. Böse gesagt wie Fahrstuhlmusik, die eben da ist aber niemanden interessiert. Nun, will man aber Literatur auf diesem Niveau spielen?
Belangloses halte ich doch in jedem Gottesdienst für völlig unangemessen. Und improvisierter Organistenzwirn wäre für mich ein Grund, den Gottesdienst zu verlassen.
Belanglos war vielleicht ein ungünstiges Wort. Ich meinte ein Stück welches die Atmosphäre unterstützt aber für sich genommen so unbedeutend ist, dass es nicht ablenkt. Lässt sich eben schwer beschreiben.
Oh, das würde ich niemals tun, das wäre ja das Schlimmste für einen Organisten, davon würde ich (auch aus medizinischer Sicht) dringend abraten ! Ich bin mir sicher, dass ich absolut alles tun würde, um das zu vermeiden, da würde ich lieber jeden Sche... spielen.
Zitat von Axel im Beitrag #13Mir geht es auch nicht um das Wort belanglos. Ich würde mir eher die Hand abhacken, als Musik zu spielen, die unbedeutend ist.
Was wäre denn dein Wort für Musik, die sich nicht in den Vordergrund drängt, sondern das Abendmahl begleitet?
Ja, da kann ich mitgehen. Natürlich spiele ich nicht zum Abendmahl Reubkes wunderbare Sonate (wobei...das Adagio vor der Fuge...), aber belanglose nichtssagende Musik? Hintergrundgedudel? Nur über meine Leiche, ich werde für anständige Musik bezahlt.
Schöne Musik. Allerdings sehr katholisch. Ob es in erzevangelischen Kreisen goutiert wird? Ich habe als Schüler mal einen evangelischen Job gehabt, wo der Pfarrer sehr genau hinhörte und selbst auch etwas Orgel spielen konnte. Der merkte nach dem Gottesdienst öfters an: Ah, heute waren wir aber sehr katholisch.