Zitat von Romanus im Beitrag Die Herausforderung, eine alte Physis-Orgel genauso gut klingen zu lassen wie Hauptwerk Ich glaube, Bartpfeife versteht, was in mir vorgeht, es ist eine Art "Forschergeist" und auch ein gewisser Ehrgeiz, ich will es einfach nochmal wissen, ob Physis wirklich "untauglich" ist für die Art Orgelklang, die ich anstrebe, oder ob es nur der gekonnten Handhabung bedarf, um die Physis-Orgel so klingen zu lassen wie ich will
Ich würde mich mit dem Sampeln von Pfeifenorgeln beschäftigen. Das ist spannend, es gibt eine Menge bei der Aufnahme und beim Bearbeiten von Samples zu lernen und man hat irgendwann "Mein erstes Sampleset!" erstellt. :-)
Zitat von dolce im Beitrag #14Ich würde mich mit dem Sampeln von Pfeifenorgeln beschäftigen. Das ist spannend, es gibt eine Menge bei der Aufnahme und beim Bearbeiten von Samples zu lernen und man hat irgendwann "Mein erstes Sampleset!" erstellt.
Ja, das ist ganz bestimmt eine spannende Sache, aber wohl auch um einiges "aufwendiger" als die Intonation einer alten Physis-Orgel und vor allem wüsste ich gar nicht, wie ich das schon allein rein "technisch", also vom Equipment her, angehen sollte, da bräuchte ich wohl erstmal sowas wie einen "Lehrer". Aber wenn jemand im Raum Wien diese faszinierende Sache bereits beherrscht und mich daran mitwirken oder auch nur dabei zuschauen lassen würde, dann würde ich ganz bestimmt nicht nein sagen ! Und vor allem hätte ich jede Menge Vorschläge für Orgeln im Großraum Wien und Niederösterreich/Burgenland, die es wert wären, gesampelt zu werden.
Kennst du dich damit aus und hast du schon dein 1. Sampleset erstellt ?
:-) Nein, leider nicht. Connections sind auch wichtig. Als ein erstes Hemmnis wären die Mikros zu nennen, die i.d.R. einen höheren 4-stelligen Betrag kosten. Ob es Verleiher gibt, kann ich nicht sagen.
"Man nehme von allem "nur das Beste" und dann muss ja ein Meisterstück herauskommen..."
Hallo
Ich kann kann deine Haltung gut verstehen und es fragt sich manches Mal, ob zum Beispiel ein Lautsprecher, der 20 x mehr kostet als eine Standardversion, tatsächlich (salopp gesagt) 20 mal besser klingt. Das gleiche lässt sich sinngemäss auch bei Mikrofonen fragen.
Allerdings kommt bei dem Sampling von Orgelpfeifen möglicherweise ein besonderer Aspekt zum Tragen: Wenn ich mit einem eher "mittelmässigen" Mikrofon jede einzelne Pfeife aufnehme und abspeichere und das Ergebnis ist bei der Wiedergabe eines Tones eines Registers gerade so akzeptabel: Wird dann nicht bei polyphoner Spielweise (5 Töne z.B.) und dem Hinzuziehen von beispielsweise 6 Registern das Klangergebnis nicht dann 30 x mittelmässiger - also insgesamt eher schlecht?
Ich weiss, dass das sehr rudimentär und laienhaft betrachtet ist - es würde mir allerdings einleuchten.
Ich habe manchmal den Eindruck, dass die ganzen hochpräzisen Mikros mehr "hören" als meine Ohren das können. Vielleicht ist ein nicht so teures Mikro die Lösung für eine Aufnahme, die sich natürlich anhört. Oh, bei Thomann sehe ich gerade ein Telefunken U-47 für 11.599 € ...
Zitat von dolce im Beitrag #8Ich habe manchmal den Eindruck, dass die ganzen hochpräzisen Mikros mehr "hören" als meine Ohren das können. Vielleicht ist ein nicht so teures Mikro die Lösung für eine Aufnahme, die sich natürlich anhört. Oh, bei Thomann sehe ich gerade ein Telefunken U-47 für 11.599 € ...
Ja, falls Du Dich mit diesen eher mittelmäßigen Geräten zufrieden gibst...
Und nicht vergessen für ein 8 Kanal Set braucht man auch noch 8 einigermaßen passende Lautsprecher (es gibt sogar einen 10€ Gutschein)