vielleicht ist ja jemand hier, der sich mit den Veröffentlichungen von Anton Bruckner auskennt. Ich suche die Veröffentlichung in der dieses Stück enthalten ist: https://www.youtube.com/watch?v=E7bUEHXtdIo leider haben selbst dutzende Werksverzeichnisse zu keiner Erkenntnis geführt.
Erstdruck Dité, Louis (Hrsg.): Vademecum für Organisten. The Organist?s Vademecum. Eine Sammlung von Orgelstücken (leicht ausführbare Kadenzen, Vor- u. Nachspiele) der bedeutendsten Meister von Bach bis Bruckner, Wien, London 1947 (Verlag Weinberger), Nr. 85
Habe mir grade mal die Bruckner Orgelwerke auf imslp angeschaut und bin erschrocken, wie langweilig seine Orgelmusik gegenüber den großen Symphonien und Messen oder Motetten sind. Er soll doch so ein großer Improvisationskönner gewesen sein, hat er aber wohl nichts aufgeschrieben davon.
@Klangpost: ich meinte nicht für dich zum Lernen sondern von Bruckner bei seinem Lehrer.
@SCH Bei Anton Bruckner gefällt mir eigentlich für die Orgel direkt von ihm nur das Perger Praeludium. Das ist klanglich sehr schön und meiner Meinung nach auch ein ausgezeichnetes Lehrstück für den Einsatz des Crescendo/Schweller. Leider lässt es sich auf vielen kleinen Orgeln ohne Spielhilfen kaum schön darstellen als Solo Spiel.
Zumindest war seine Tonsatz-Prüfung auf der Buckow-Orgel in 1080 Wien, Piaristenkirche, sehr denkwürdig, wo Herbeck gesagt haben soll: "er hätte uns prüfen sollen!
Hier ist eine genauere Beschreibung dieser Anekdote: http://www.antonbruckner.at/Geschichten_g.html Das genannte Datum 22.11.1861 ist das Datum des Zeugnisses; nach MGG-Artikel "Bruckner" fand die Prüfung am 19.11. statt. Die Prüfung wird dort beschrieben als "förmliche Abschlussprüfung seiner Privatstudien in den Fächern Harmonielehre und Kontrapunkt." Bruckner bat in seinem Ersuchen um diese Prüfung, ihm anschließend den Professorentitel zu verleihen. Den konnte das Wiener Konservatorium jedoch nicht verleihen.