Ich habe heute von Hauptwerk geträumt ! Da gab es anstatt der langweilig aussehenden Liste der Samplesets bei "Load organ" kleine Vorschaubilder mit Fotos der Pfeifenprospekte zum Anklicken. Okay, deswegen klingen die Samplesets nicht besser, aber das wäre doch zumindest optisch ein nettes Feature.
Was wünscht ihr euch vom Hauptwerk der Zukunft ?
Falls sich hier ein paar konstruktive Ideen sammeln, könnte ich eventuell eine Ideenliste an Milan Digital Audio schicken oder diesen Thread verlinken.
Bei Clavitudo habe ich mich auf etwas abstrahierte Darstellungen beschränkt. Zum einen wegen etwaiger Urheberrechte bei Fotos, aber ebenso, damit auch Symbole auf kleinen Bildschirmen (iPad, iPhone) noch gut erkennbar sind.
Zitat von Romanus im Beitrag #1... könnte ich eventuell eine Ideenliste an Milan Digital Audio schicken oder diesen Thread verlinken.
Ernsthaft? Deine Idee in allen Ehren, aber die User, die Brett Milan und seinen mutmaßlichen Familienbetrieb etwas länger kennen, dürften doch etwas schmunzeln oder hüsteln. Ich will es nett ausdrücken. Die Sampleset-Hersteller mit der Faust in der Tasche sollen hier nicht das Thema sein.
Tatsächlich werden die coolen und attraktiven Ideen bereits anderswo umgesetzt. Da hat emsig den Nagel auf den Kopf getroffen.
Sweelinq.com scheint wohl eine alternative Adresse zu sein.
Deshalb schrieb ich ja auch "Falls sich hier ein paar konstruktive Ideen sammeln" und "eventuell". Bis jetzt reichen die Ideen natürlich noch nicht für eine sinnvolle Ideenliste für MDA. Nachdem ich "nur" HW und nicht Sweelinq habe, konnte ich natürlich nicht wissen, dass diese Idee bereits bei Sweelinq umgesetzt wurde, danke an emsig für die Info !
Da ich bei Hauptwerk praktisch alle Funktionen, die ich benötige, über die Registerschalter, Setzer usw. steuere, benötige ich den Bildschirm nur noch für die Auswahl eines Orgelsets. Ich wechsle die Sets jedoch sehr selten – und da macht es mir dann nichts aus, dass ich eine Auswahl über das Menü erledigen muss, zumal ich meine persönlichen "favorites" definieren kann. Irgendwelche Bildchen brauche ich da nicht unbedingt.
Wenn ich etwas mit einem Set A gespielt habe, bin ich oft neugierig, wie es mit Set B oder C klingt. Dann bin ich froh, wenn der Wechsel schnell und einfach geht und ich nicht erst Menüs aufklappen muß, selbst wenn es ein Touchscreen wäre (Mausbedienung an der Orgel fände ich gänzlich inakzeptabel).
Ich denke aber, auch bei Hauptwerk kann man das Auswählen eines Instruments per MIDI-Schalter am Spieltisch machen, oder?
Könnte ich auch bei meiner Gloria-Orgel (Concerto 234) die physischen Registerwippen so mit ausgesuchten Registern (bei größeren Samples) in Hauptwerk verknüpfen, dass ich sie direkt am Spieltisch bedienen kann? Wenn ich dann auch noch den Setzer meiner Orgel einbinden könnte, bräuchte ich den Monitor ja tatsächlich – wenn überhaupt – nur noch zum Starten von Hauptwerk. Funktioniert das so, wie ich mir das jetzt vorstelle?
Zitat von mike10a im Beitrag #7Könnte ich auch bei meiner Gloria-Orgel (Concerto 234) die physischen Registerwippen so mit ausgesuchten Registern (bei größeren Samples) in Hauptwerk verknüpfen, dass ich sie direkt am Spieltisch bedienen kann?
Das ist bereits jetzt machbar, denn der Hauptwerker Tim Jungmann tut genau das mit einer Gloria Optimus, die ja bekanntlich auf einer Viscount-Physis-Orgel basiert. Für dich ein guter Grund, in HW einzusteigen, aber keine "Zukunftsvision".
Zitat von mike10a im Beitrag #7Wenn ich dann auch noch den Setzer meiner Orgel einbinden könnte, bräuchte ich den Monitor ja tatsächlich – wenn überhaupt – nur noch zum Starten von Hauptwerk. Funktioniert das so, wie ich mir das jetzt vorstelle?
Da bin ich mir nicht ganz sicher, denn Tim Jungmann verwendet hier immer nur ein und dasselbe Setzer-Piston und registriert ansonsten händisch über die Registerwippen. Am Schluss des Videos verwendet er sogar den Crescendo-Schweller, sogar das ist machbar, wenngleich ich das bei einer Stumm-Orgel nicht passend finde. In einem anderen Video verwendet er zumindest ein anderes Setzer-Piston.
Ich vermute, dass die individualisierbare Concerto bei den MIDI-Funktionen sogar noch deutlich mehr Anpassungsmöglichkeiten als eine Optimus bietet. Die Frage ist dann nur: Bleibt das Ganze auch für Laien verständlich, oder braucht man dafür erst ein halbes Informatik-Studium?
Zitat von mike10a im Beitrag #9Die Optimus basiert ja auf der Sampling-Technologie.
Das dachte ich bis vor kurzem auch, aber hier bei Kisselbach lese ich was anderes. Oder betrifft das nur die neueren Optimus-Orgeln ?
Zitat von mike10a im Beitrag #9Die Frage ist dann nur: Bleibt das Ganze auch für Laien verständlich, oder braucht man dafür erst ein halbes Informatik-Studium?
Ein halbes Informatik-Studium habe ich auch nicht und komme mit HW ganz gut zurecht. Allerdings registriere ich bei HW nur über den Touch-Monitor, aus dem einfachen Grund, weil die Concerto 234 ja nur 34 Registerwippen hat und einige meiner Samplesets deutlich mehr Register haben, ich will mich jedenfalls z.b. bei der Schweriner Domorgel nicht auf nur 34 Register beschränken, denn sogar die Gratis-Demo-Version dieser Orgel hat 36 Register.