Alle reden jetzt schon von einem neuen "Mozart-Jahr", doch ich finde, das ist schon ziemlich weit hergeholt und eigentlich lächerlich, wenn man bedenkt, dass in dieses Jahr nur der 270. Geburtstag Mozarts fällt, das ist in meinen Augen kein wirklich "runder", denn sonst könnte man ja alle 5 Jahre ein neues "Mozart-Jahr" feiern, wenn man die Todestage auch noch miteinbezieht.
Die wenigsten scheinen zu bedenken, dass der 200. Todestag von Carl Maria von Weber in dieses noch junge Jahr fällt. Auch wenn dieser nicht so bekannt wie Bach, Mozart oder Beethoven ist, schon allein sein Freischütz und schon allein diese Ouvertüre ist es wert, diesem frühen Romantiker etwas mehr Gehör und Beachtung zu schenken, auch wenn dieser (leider !) keine Orgelwerke geschrieben hat.
Meine Lieblingsstelle in der Ouvertüre: Hier ab 02:40, wenn sich die Musik diskret "verfinstert" und dann ca. eine Minute später ein wahres "Gewitter" losbricht und das ist noch lange nicht der Höhepunkt !
Bin gespannt, ob und wie das Weber-Jahr 2026 gefeiert wird, beim Neujahrskonzert der Wr. Philharmoniker hat man jedenfalls (anders als beim Bruckner-Jahr 2024) rein gar nichts davon gemerkt !
Das Bruckner Stückchen hätte sich Thielemann auch schenken können.
Da hatte das Stück von Frau Price in diesem Jahr eine ganz andere Qualität, ganz davon dass Yannik Nezet-Seguin eine ganz andere Ausstrahlung hatte als der steife Thielemann vor zwei Jahre.
Zitat von Romanus im Beitrag #1Bin gespannt, ob und wie das Weber-Jahr 2026 gefeiert wird, beim Neujahrskonzert der Wr. Philharmoniker hat man jedenfalls (anders als beim Bruckner-Jahr 2024) rein gar nichts davon gemerkt !
Also wenn man "Weber-Jahr 2026" googlet, findet man schon einiges, vor allem in Dresden, ich glaube, du musst dir keine Sorgen machen, dass Weber nicht genug gewürdigt wird.