In einer Filialkirche steht eine GEM-Plenum, Bj. 1985, die seinerzeit im Jahre 1990 für diese Filialkirche angeschafft wurde. Dabei handelt es sich bereits um Digitalorgel der ersten Generation mit einer 8bit-Samplingrate. AKo seinerzeit ATS 80.000,00 im Jahre 1990.
Als ich diese Orgel letzten Sonntag in Betrieb nehmen wollte, waren bei bestimmten Tasten zB A, f°, etc. Toncluster mit Nachbartönen zu hören. Interessant dabei, diese "Toncluster" waren zB - bei f° im Pedal, - bei f° im I. Manual und auch - bei f° im II. Manual zu hören.
Mein erster Verdacht: es könnte sich um einen feuchtigkeitsbedingten Kurzschluss im Bereich der Tonerzeugung handeln, da in allen Werken bei der gleichen Taste dieser Toncluster erklang.
Mit einem Wärmestrahler habe ich die dünne obere Rückwand des Spieltische etwas "beheizt" und nach ca. 10 min. waren diese Toncluster nicht mehr zu hören. Vorausgeschickt wird, die Kapelle wird nur zu Gottesdienstzeiten kurzfristig beheizt und ich gehe davon aus, dass im Raum eine Luftfeuchtigkeit bis zu 80% herrscht (das waren heuer tlw. auch die klimatischen Bedingungen in der Stadtpfarrkirche lt. Hygrometer bei der Orgel).
Hatte ihr bereits einmal ein ähnliches Problem mit einer etwas älteren, in die Jahre gekommen Digitalorgel?
Die GEM Plenum ist übrigens baugleich mit der Ahlborn DS26. In der Erlöserkirche in Wien-Liesing fand ich als Vertretungsorganist im Jänner 2011 auch eine GEM Plenum vor. Ich hatte damals die Wahl zwischen der GEM und der (damals noch unrestaurierten) Strommer-Orgel von 1900 und habe mich aus Gründen der Zuverlässigkeit für die GEM entschieden. Der Klang der GEM Plenum war wirklich nicht berauschend, aber sie funktionierte tadellos, der dortige Pfarrer hatte sie angeblich um 500 EU gebraucht erworben. 2016 wurde Gott sei Dank die historische Strommer-Orgel (II/10) restauriert.
Zitat von Romanus im Beitrag #3Die GEM Plenum ist übrigens baugleich mit der Ahlborn DS26. In der Erlöserkirche in Wien-Liesing fand ich als Vertretungsorganist im Jänner 2011 auch eine GEM Plenum vor. Ich hatte damals die Wahl zwischen der GEM und der (damals noch unrestaurierten) Strommer-Orgel von 1900 und habe mich aus Gründen der Zuverlässigkeit für die GEM entschieden. Der Klang der GEM Plenum war wirklich nicht berauschend, aber sie funktionierte tadellos, der dortige Pfarrer hatte sie angeblich um 500 EU gebraucht erworben. 2016 wurde Gott sei Dank die historische Strommer-Orgel (II/10) restauriert.
Ja zu dieser Zeit wurden GEM-Digitalorgeln parallel zu den AHLBORN-Orgeln geführt, nur mit dem Unterschied, dass die AHLBORN DS26 barocker intoniert war. Die GEM-Orgeln hatten eher eine romantische Intonation. Ansonsten waren auch die Registerbezeichnungen und deren Anordnung ident.
Vor 25 Jahren verabschiedete sich die Endstufe der GEM-PLENUM, diese wurde von einem ortsansässigen Elektriker repariert und seitdem funktioniert sie tadellos. Es ist halt eine Digitalorgel der 1. Generation mit 8bit-Samplingrate. Dazu habe ich aus dem Internet einen Schaltplan für die GEM-Plenum angefordert.