Noch etwas ist mir gerade aufgefallen: 🧐In einigen Editionen dieses Stückes (u.a. Pierre Gouin und Hans Klotz (Bärenreiter)) findet sich in Takt 11 in der linken Hand ein g, das zusammen mit dem fis1 im Cantus firmus eine etwas herbe Dissonanz ergibt, an dieser Stelle klingt die Version bei Tobis Notenarchiv mit einem fis in der linken Hand "gefälliger". Aber welche Version stimmt nun mit dem Original überein ?🤔 Laut dem Manuskript von Johann Gottfried Walther stimmt das "herbe" g, das erst in der vierten Achtelnote zum gis erhöht wird.👍 Es ist also manchmal gar nicht so leicht, eine "perfekte" Edition eines Stückes zu finden !