wer kennt nicht das Problem von Orgelbüchern, die nicht aufbleiben wollen oder dass Umblättern eine dritte Hand erfordert?
Also hat man die Noten separat auf DIN A4-Blättern, oft als Ziehharmonica zusammengeklebt und entweder direkt gelocht oder in Klarsichthüllen, - abgeheftet in einem Ringordner bzw. in mehreren, schmalen, mit vier Ringen.
Doch nach nicht langer Zeit verbiegen sich die Ringe bzw. die Feder gibt nach; die Ringe schließen nicht mehr richtig, es lässt sich nicht mehr vernünftig blättern, die Blätter rutschen raus ...
---
Gibt es (noch) Ringordner, der guten, alten Qualität? Hinter den Ordnern mit einem "bekannten Namen" scheint sich auch nur derselbe Ch...-Kram zu verbergen.
Oder was gibt es für andere Ordnertypen, die sowohl ein Blättern wie ein schnelles Herausnehmen erlauben? Wie macht Ihr es, was habt Ihr sonst für Ideen?
ich hab meine Notensammlung digitalisiert und verwende zur Verwaltung bzw. zum Spielen die App Forescore auf meinem iPad. Dank Gestenerkennung funktioniert das Umblättern auch ohne die Hände vom Manual zu nehmen. Mit den Playlists stelle ich mir die einzelnen Stücke für die Messe zusammen und muß dann auch nicht lange herumsuchen.
Zum Scannen habe ich nach einigem Testen die App Scanner Pro auf meine Handy verwendet. Die App hat automatische Seitenranderkennung, OCR und funktioniert recht zuverlässig.
Notenbücher, die gerne zuklappen, wenns grad nicht passt: Der gute alte Hosengummi ist bei mir rund ums Notenpult gespannt. Buch dahinter stecken (natürlich drauf achten, dass nicht grad Wesentliches verdeckt wird) und losspielen🤷..
Es gibt nichts in der Welt, das so wertvoll wäre, wie der Herzensfrieden. ~Franz v. Sales~
Zitat von Spiritus boni im Beitrag #3Notenbücher, die gerne zuklappen, wenns grad nicht passt: Der gute alte Hosengummi ist bei mir rund ums Notenpult gespannt. Buch dahinter stecken (natürlich drauf achten, dass nicht grad Wesentliches verdeckt wird) und losspielen🤷..
Hallo Die Idee ist cool: Das geht jedoch nur, wenn du nicht blättern musst, oder?
Die Sache mit dem Hosengummi praktiziere ich auch, sowohl zu Hause, wie auch an meiner Dienstorgel. Das ist die einfachste Lösung. In England haben die Orgeln zumeist so eingebaute Haken im Notenpult, warum das in unseren Breiten nicht gemacht wird, ist mir ein Rätsel.
Oh, das könnte die Lösung sein für die Orgel in meiner Herkunftspfarre. Ich ärgere mich dort regelmäßig, weil das Notenpult in einem so doofen Winkel befestigt ist, dass kaum was stabil oben bleibt. Muss ich unbedingt beim nächsten Besuch ausprobieren.
Zitat von Spiritus boni im Beitrag #3Notenbücher, die gerne zuklappen, wenns grad nicht passt: Der gute alte Hosengummi ist bei mir rund ums Notenpult gespannt. Buch dahinter stecken (natürlich drauf achten, dass nicht grad Wesentliches verdeckt wird) und losspielen🤷..
Hallo Die Idee ist cool: Das geht jedoch nur, wenn du nicht blättern musst, oder?
Ja, natürlich. Bei mir betrifft das eigentlich nur jene Situationen, wo ich direkt aus dem GL- Gesangbuch begleite oder aus einem anderen kleinformatigen, dicken Liederbuch, meist NGL - und die sind eh max 2 Seiten lang. Notfalls muss man halt vorher eine Seite kopieren. Einzelseiten halten bei mir auch nicht und bei hoher Luftfeuchtigkeit rollen sie sich sogar nach vor - also komm ich auch ohne Klemmbrett oft nicht aus.
Es gibt nichts in der Welt, das so wertvoll wäre, wie der Herzensfrieden. ~Franz v. Sales~
Wenn ihr "Notenhalter" oder ähnliches googelt, bekommt ihr auch noch etliche Vorschläge für Lösungen, die vielleicht etwas präsentabler sind als der Hosengummi,... Hauptsächlich aus China und Co, aber für alle, die lieber "kauf im Ort" praktizieren, sind vielleicht trotzdem ein paar Ideen zum nach basteln oder -schnitzen dabei🤪...
Es gibt nichts in der Welt, das so wertvoll wäre, wie der Herzensfrieden. ~Franz v. Sales~