Bekanntlich hat Mozart gern Orgel gespielt, wenn sich Gelegenheit dazu ergab, siehe https://organpromotion.de/de/artikel/142...t-und-die-orgel . Leider hatte er keine Veranlassung, Orgelmusik zu schreiben, von den Fantasien KV 594, 608 und 616 abgesehen. Als Organist, Verehrer und Liebhaber Mozartscher Musik habe ich nach Stücken von ihm gesucht, die sich auch auf der Orgel gut ausnehmen könnten und bin dabei auf die Sinfonie A-Dur KV 201 gekommen. Ich teile hier den Anfang meiner Bearbeitung mit. Wenn Interesse besteht, kann ich auch weiteres bringen, mit Notensatzprogramm geschrieben.
Walter Börner
hat folgende Dateien an diesen Beitrag angehängt
Aufgrund eingeschränkter Benutzerrechte werden nur die Namen der Dateianhänge angezeigt Jetzt anmelden!
Hallo, danke für das Angebot und die Vorschau, eine mit einem Notensatzprogramm gesetzte, komplette Version davon wäre natürlich ganz toll, bitte am besten in unserer forums-internen Notenbibliothek posten !
Nun bin ich nicht so sicher, wie ich mein Angebot, die Noten der Transkription von KV 201 zur Verfügung zu stellen, realisieren kann oder darf, denn ich habe das Stück vor ein paar Jahren vom Verlag Cornetto (https://cornetto-music.de/) drucken lassen. Allerdings steht es dort nicht im Katalog, so dass ich den Weg über das Kirchenorgel-Forum gewählt habe, um es ein wenig bekannt zu machen. Ich könnte meine pdf-Datei der Transkription sofort in die interne Notenbibliothek stellen, weiß aber nicht, was der Verlag dazu sagen würde. Irgendwelche Rechte hatte er damals nicht erworben, sondern das Werk ohne weitere Vereinbarungen einfach gedruckt.
Sorry, ich wusste nicht, dass diese Transkription bereits verlegt ist, dann unbedingt den Verlag kontaktieren ! Wenn die Noten bereits irgendwo im Handel erhältlich sind, kann man die Notenedition natürlich gern hier im Forum in der Rubrik "Komponisten und Noten" verlinken, falls nicht, ev. auch hier anbieten. Man könnte natürlich auch über Musicaneo digitale Noten verkaufen.
also, das Stück selbst ist ja gemeinfrei, kann also von jedermann bearbeitet und gesetzt werden. Im konkreten Fall wäre die Bearbeitung der Symphonie und Umarbeitung in ein Orgelstück aber geschützt. Der Verlag kann dann eigentlich nicht einfach so Noten verkaufen, ohne einen Vertrag mit dem Urheber der Bearbeitung zu schließen, auch wenn er das Stück selbst setzt.
Wenn es keinen Vertrag und keine Abmachung mit dem Verlag gibt, müsste das Urheberrecht nach wie vor beim Bearbeiter liegen, der eine eigene Notenausgabe setzten und verteilen (auch verkaufen) kann. Wenn der Bearbeiter GEMA-Mitglied ist, muss der Nutzer bei konzertanten Aufführungen Gebühr an die GEMA bezahlen, ansonsten für jede Aufführung selbst mit dem Bearbeiter verhandeln.
Hinweis: Ich bin kein Jurist, habe nur schon öfter versucht, mich über solche Fragen kundig zu machen.
Hallo Christoph P., vielen Dank für die Hinweise. Inzwischen habe ich gefunden, dass man die Noten beim Cornetto-Verlag kaufen kann, ich werde den Link hier in den Marktplatz schreiben. Aber es gibt in der Tat keine Vereinbarungen mit dem Verlag. Ich bekam seinerzeit lediglich, nach einer gewissen Zeit nach Einsendung meiner pdf-Datei, per Post zwei Autorenexemplare des Druckes. Informationen über den Verkauf oder gar Tantiemen habe ich nicht bekommen. Viele Grüße aus Oberfranken, Walter Börner.
Zitat von Walter Börner im Beitrag #6Ich bekam seinerzeit lediglich, nach einer gewissen Zeit nach Einsendung meiner pdf-Datei, per Post zwei Autorenexemplare des Druckes. Informationen über den Verkauf oder gar Tantiemen habe ich nicht bekommen.
Normalerweise gibt es vor der Veröffentlichung einen Vertrag oder zumindest eine schriftliche Vereinbarung zwischen dem Arrangeur und dem Verleger, natürlich mit Vereinbarung einer Provision.
Beim mir und meinem Verleger (Steffen Fischer) läuft das so: Ich bekomme bei Notenheften eine Provision von 17,51%, bei Notendownloads 30%, mein Verleger schickt mir halbjährlich die Abrechnungen und überweist kurz danach die Provision auf mein Konto.