Ja, es stimmt, auch ich solle mich endlich mal vorstellen. Ich bin 65 Jahre jung. Mit 18Jahren konnte ich etwas Heimorgel spielen. Meine damalige Freundin spielte in einer kleinen Dorfkirche die Pfeifenorgel. Da hatte es mich gepackt. Der Sound war einfach überwältigend. Jahre später hatte ich die Chance, eine Kirchenorgel zu bekommen. Eine Kirche wurde zum Museum umgebaut und die Orgel musste raus. Durch die Umbaumaßnahmen mit Feuchtigkeit beschädigt, bekam ich sie. Es war eine zweimalige Wurlitzer mit sternförmigen Pedal. Über drei Jahre hatte ich sie restauriert. Ganz aus Mahagoni gefertigt. Sie lief dann wieder, doch der Sound war nicht wirklich mein Geschmack. Ich hatte sie dann noch für MIDI umgebaut, doch auch der Tastaturanschlag war primitiv. Nicht einmal ein Druckpunkt. Die Orgel ging dann irgendwann weg. Nur die massive Orgelbank habe ich noch fürs Wohnzimmer. Jahrelang spielte ich über MIDI meines selbstgebauten Doepfer LMK3 verschiedene Expander. So Viscount, Böhm 4x9, Roland etc. Aktuell habe ich zwei Softwarelösungen. Einmal natürlich Hauptwerk und auch die Hammondorgel. Und aktuell noch einen dreimanualigen Spieltisch von Hoffrichter inklusive Manual. Soweit erst einmal zu mir und mit herzlichen Grüßen, Didi
Hallo Didi, ein ganz herzliches Willkommen ! 🥂 Eine interessante Orgel-Geschichte ! Auch ich habe mal mit einer elektronischen Heimorgel angefangen und bin schließlich bei Hauptwerk gelandet. Dann hast du also neben dem Hoffrichter-Spieltisch, den du für Hauptwerk verwendest, auch noch eine Hammond ? Wörtlich, also eine "echte" und keine der vielen "Imitationen" ? Eigentlich mag ich neben der Kirchenorgel auch den Hammond-Klang und jene Popsongs, in denen dieser Klang noch zu hören ist.