Gute Idee und überzeugende Realisierung auf diesem Instrument! Vielleicht ginge auch der eine oder andere Orgelchoral von Bach aus der Neumeister-Sammlung wie BWV 1093, 1095, 1097, 1112 und 1116.
Die Töne der Vox angelica klingen ziemlich uneinheitlich, mal laut, mal leiser, mal mit Beiklängen in der Ansprache, mal ohne. Eigentlich müsste sich mal ein gewiefter Intonateur mit dem Register beschäftigen. Solo gespielt fallen die Klangunterschiede natürlich sehr auf. Würde es besser werden, wenn man die Oktave 2' dazu zieht?
Händels zeitloser Oster-Klassiker in der Orgel-Transkription von Henry Thomas Smart, neu aufgenommen mit dem Klang der prächtigen Silbermann-Orgel der Stadtkirche St. Petri in Freiberg, erstellt mit dem Sampleset von Sonus Paradisi:
Meine Registrierung:
Intro:
Oberwerk: Principal 8′ Octava 4′ Octava 2′ Qvinta 1 1⁄2′ Mixtur III
Pedal: Principal Bass 16′ Octaven Bass 8′ Bassventil (Koppel HW/P)
Das ist übrigens mein 72. mit Hauptwerk produziertes YT-Video, d.h. ich habe nun seit meinem Hauptwerk-Einstieg im Juli 2024 bereits genauso viele Videos mit Hauptwerk produziert wie in > 3 Jahren davor mit dem Klang der selbst-intonierten Gloria Concerto 234.
3 eigene Aufnahmen desselben Stückes zum Vergleich:
Klarinette + Orgel in der Pfarr- und Wallfahrtskirche "Maria Trost im Elend" in Pottenstein, 2009:
🧐 Wenn man deine Aufnahmen des Händel-Hallelujas von 2009 bis 2025 miteinander vergleicht, zeigt sich deutlich, dass du mit den Jahren progredient immer langsamer geworden bist:
2009: 04:15 2015: 04:19 2024: 04:39 2025: 04:53
Trotzdem gefällt mir deine Neueste am besten, auch und gerade klanglich! Mit Silbermann kann eben weder Walcker noch Hradetzky mithalten.
Diese festliche Intrada aus einer anonymen Tabulatur für Tasteninstrumente von 1593 habe ich selbst bearbeitet und (durch eine Transposition) auf knapp 2 Minuten verlängert, sodass sie sich auch als Postludium im Gottesdienst einsetzen lässt, passend z.b. am 3. Adventsonntag ("Gaudete") oder am 4. Fastensonntag ("Laetare"). (Die Transposition und die imitativen Akkordschläge im 2. Teil der Intrada entsprechen NICHT dem Original.) Die Intrada findet sich auch in der von Hans Haselböck herausgegebenen Suite "Ein guter neuer Dantz", aber nachdem ich immer NUR die Intrada spielen wollte und nicht die anderen Tänze, habe ich sie auf meine Art bearbeitet. Als Instrument habe ich einmal mehr die (virtuelle) Silbermann-Orgel der Stadtkirche St. Petri in Freiberg in Form des Samplesets von Sonus Paradisi ausgewählt.
Meine Registrierung:
Hauptwerk: Principal 16′ Octav Principal 8′ Octava 4′ Qvinta 3′ Octava 2′ Mixtur IV Cymbel III Koppel OW/HW
Oberwerk: Principal 8′ Octava 4′ Octava 2′ Qvinta 1 1⁄2′ Sufflöt 1′ Mixtur III
Pedal: Principal Bass 16′ Octaven Bass 8′ Bassventil (Koppel HW/P)
Transposition:
Hauptwerk: + Cornet IV
Oberwerk: + Nassat 3′
Wer keine Slideshows mag, kann hier das reine mp3 hören.
Zum (hinkenden)Vergleich: Ich habe das Sück auch 2021 und 2024 mit dem Klang der selbst-intonierten Gloria Concerto 234 aufgenommen, einmal über den Line Out-Ausgang und einmal mit Mikrofon.
Ein Klangbeispiel für @MAT - mit Zungen im Vorspiel ! Meine speziell für den Gründonnerstag komponierte Fanfare zum Gloria-Lied GL 172 (Gott in der Höh sei Preis und Ehr), die man aber genausogut in der Osternacht spielen könnte. Das dafür ideale Instrument habe ich einmal mehr im Freiberg-Sampleset von Sonus Paradisi gefunden. Seit ich die virtuelle Hörposition nach meinem Geschmack eingestellt habe, kann ich diese herrliche Silbermann-Orgel erst so richtig genießen.
Meine Registrierungen:
Fanfare:
Hauptwerk: Octav Principal 8′ Octava 4′ Qvinta 3′ Tertia 1 3⁄5′ Cornet IV Fachott 16′ Trompete 8′ Koppel OW/HW
Oberwerk: Principal 8′ Octava 4′ Nassat 3′ Qvinta 1 1⁄2′ Sechst Qvint altra 4⁄5′ (ab c1 1 3⁄5′)
Ein österliches Choralbicinium von Georg Philipp Telemann, aufgenommen mit dem Klang der prächtigen Silbermann-Orgel der Stadtkirche St. Petri in Freiberg, erstellt mit dem bewährten Sampleset von Sonus Paradisi:
Das ist übrigens mein 75. Hauptwerk-Video !
Meine Registrierung:
Oberwerk: Principal 8′ Octava 4′ Nassat 3′ Qvinta 1 1⁄2′ Sechst Qvint altra 4⁄5′ (ab c1 1 3⁄5′)
Hauptwerk: Principal 16′ Octav Principal 8′ Octava 4′ Octava 2′
Wer keine Slideshows mag, kann hier das reine mp3 hören.
Die "8 kleinen Präludien und Fugen" sind möglicherweise nicht wirklich von Bach, sondern eventuell Lehrstücke (also quasi Hausaufgaben) von einem oder mehreren seiner zahlreichen Schüler, was aber nichts an der zeitlosen Schönheit und Eleganz dieser Stücke ändert. Ich spiele sie immer wieder gern, sie eignen sich auch perfekt als Postludien für Gottesdienste. Das Präludium und Fuge in a-Moll BWV 559 gehört zu meinen Lieblingsstücken und die prächtige Silbermann-Orgel der Stadtkirche St. Petri in Freiberg (im Sampleset von Sonus Paradisi) ist ein ideales Instrument dafür:
Meine Registrierung:
Präludium:
Hauptwerk: Octav Principal 8′ Octava 4′ Qvinta 3′ Octava 2′ Mixtur IV Cymbel III
Oberwerk: Principal 8′ Octava 4′ Nassat 3′ Octava 2′ Qvinta 1 1⁄2′ Sufflöt 1′ Mixtur III
Eines von Mozarts schönsten Adagios, gestern neu aufgenommen mit der Klang der wunderschönen Stumm-Orgel (1768) der Schlosskirche Meisenheim, erstellt mit dem Sampleset von Pipeloops: Eigentlich ist es ja ein Klavierstück, genau gesagt der 2. Satz aus der Sonate Nr. 12 in F-Dur KV 332, aber ich finde, auf der Orgel klingt es noch eine Spur edler.
Meine Registrierung:
Hauptwerk: Quintathön 8' Hohlpfeiff 8' Quint 3'
Unterpositiv: Gedackt 8' Flaud 4'
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Zum (hinkenden) Vergleich meine Aufnahme von 2021 mit dem Klang der selbst-intonierten Gloria Concerto 234: