Vangelis, einer der ganz großen Pioniere des Synthesizers, ist vorgestern im Alter von 79 Jahren gestorben. Auch als Komponist von Film-Soundtracks war er höchst erfolgreich. Ich mag seine Musik sehr, seit ich in den 90er-Jahren erstmals mit seinen Werken in Berührung gekommen bin.
Ein weiteres Meisterwerk von Vangelis sollte hier auch nicht unerwähnt bleiben: The Bounty (Main Theme)
Der Film "Die Bounty" ist die 1984 produzierte Neuverfilmung der beiden Klassiker "Meuterei auf der Bounty" von 1935 und 1962, in der Mel Gibson und Anthony Hopkins in die Fußstapfen von Clark Gable und Charles Laughton bzw. Marlon Brando und Trevor Howard treten, also ganz großes Kino !
Man kann natürlich darüber streiten, ob diese Art von Synthesizer-Musik zu einem Kostümfilm passt, der im 18. Jahrhundert spielt. Wäre ich der Regisseur gewesen, hätte ich wahrscheinlich darauf bestanden, dass die Musik konservativ und stilgerecht, also möglichst im Stil des 18. Jahrhunderts sein und natürlich nur auf klassischen Instrumenten gespielt werden sollte.
Andererseits ist so ein genialer Soundtrack entstanden, der perfekt die angespannte Stimmung auf dem Schiff ausdrückt, man kann die unterdrückte Aggression der Schiffsmannschaft deutlich spüren.
Ich mochte seine Musik sehr gerne und habe sie vor allem in meiner Studentenzeit ausgiebig genossen. Besonders gefallen hat mir "I'll Find My Way Home", eingespielt mit Jon Anderson...
Zitat von Romanus im Beitrag #2 Man kann natürlich darüber streiten, ob diese Art von Synthesizer-Musik zu einem Kostümfilm passt, der im 18. Jahrhundert spielt. Wäre ich der Regisseur gewesen, hätte ich wahrscheinlich darauf bestanden, dass die Musik konservativ und stilgerecht, also möglichst im Stil des 18. Jahrhunderts sein und natürlich nur auf klassischen Instrumenten gespielt werden sollte.
So sehe ich das auch. Für mich ist nur Blade Runner stimmig. Von den genannten Filmen hab ich auch nur diesen von VHS bis BluRay. Den Rest - teilweise ganz nett - wollte ich aber nicht geschenkt.
Geschmäcker sind verschieden, was aber die Lebensleistung eines Künstlers nicht schmälert.