Richtig geraten, "Ombra mai fù", eine Hymne an eine Platane! Als typische Ombra-Szene, wie ja schon der Name verrät, wird es vor allem oft zu laut gesungen... Schon bizarr, wie manche Stücke sich allgemeine Tempo oder Gattungsbezeichnungen einverleiben. "Die Air" ist auch so ein Fall!
Zitat von Osterpfeife im Beitrag #11Schon bizarr, wie manche Stücke sich allgemeine Tempo oder Gattungsbezeichnungen einverleiben. "Die Air" ist auch so ein Fall!
Dann doch lieber diese Aufnahme, die weit kreativer ist, als der (für mich) echt ermüdende Karajan: https://www.youtube.com/watch?v=Bms33Rjj6iY Da kann sogar ein "radikal Historischer" schmunzeln und das ganze Stück ist ja eh schon ein Barock-Plagiat.
Ich glaub wir sollten mal wieder auf das eigentliche Thema des Treads zurück kommen, Entschuldigung für die Abweichung 🙄
Ach, soweit ist das nicht weg, denn der Albinoni ist in unserem Notenheft "Für Beerdigungen" genauso drin, wie die Platane. Obwohl ich mich bei letzterer schon frage, was sie da zu suchen hat - außer es wäre eine Bestattung auf einem Waldfriedhof...
Es gibt nichts in der Welt, das so wertvoll wäre, wie der Herzensfrieden. ~Franz v. Sales~
Ich denke, der Giazotto-Albinoni ist für ein Requiem allemal passend. Mir gefällt diese Interpretation am besten, vom Tempo und auch von der Registrierung her: Albinoni/Giazotto - Adagio in g (Eduard Kaufmann,Orgel / Festival Strings Lucerne / Rudolf Baumgartner) Karajan hat es auch für mich zu schleppend dirigiert. Ist das wirklich derselbe Karajan, der einen Porsche 959 besaß ? 🙂 Eine Persönlichkeit voller Widersprüche ! Eigentlich wollte ich von Anfang an diese Aufnahme verlinken, aber aus irgendeinem Grund hatte ich mir eingebildet, sie wäre von Karajan. Beim Anhören habe ich mich dann noch gewundert, wie sehr sich mein Tempo-Empfinden mit den Jahren verändert hat.