Ja, ganz leichten Anschlag. War aus damaliger Sicht erwünscht, wir dachten, mein Kollege würde nach seiner Schulterverletzung darauf spielen können... Cantorum und Molzer sind ungefähr gleich, während man bei der Lachewitzer mit vollem Werk "arbeiten" muss.
Es gibt nichts in der Welt, das so wertvoll wäre, wie der Herzensfrieden. ~Franz v. Sales~
Jaja, das arbeiten kenne ich aus der Stadtkirche in Rudolstadt: III/34 mit mechanischen Kegelladen. Sobald man ein paar mehr Register zieht und dann vielleicht noch Koppeln drinnen hat, wird es schwierig
Zitat von Spiritus boni im Beitrag #9Also grad das tut mir nicht gut: die andere Haptik einer DO oder Keyboard, oder was auch immer (viel leichtere Anschlag) verleitet mich dazu, dann auf der Orgel viel zu schnell "drüberzuschludern" - und dann wirds Mist ( bei mir zumindest) . Da bin ich viel konzentrierter, wenn ichs nicht mehr übe - sofern es grundsätzlich "sitzt".
Genau deshalb - auch um die Diskrepanz zwischen den von mir gespielten Pfeifenorgeln und meiner DO so gering wie möglich zu halten - habe ich mir seinerzeit bei der Anschaffung eine AWK-Klaviatur von Viscount gegönnt und diese im Anschlag etwas stärker einstellen lassen als es serienmäßg geschieht. Diese Klaviatur arbeitet seit nun 5 Jahren absolut störungsfrei wie am ersten Tag.
Ich hab Schiunterwäsche an und meine Schifäustlinge. Jedesmal, wenn nichts zu tun ist, steck ich meine Hände hinein. Dann sind sie ganz passabel warm geblieben. Zusätzlich hab ich einen elektrischen Rückenwärmer gekauft. Es gibt aufladbare USB Stick - Handschuhe, die wärmen.
Die 250 Jahr alte Orgel bräuchte auch Schiunterwäsche. 😅 Oder eine Heizmatte für die Tasten. Müsste eigentlich machbar sein. Man richtet die Noten her nach dem Ablauf, schaut sich das eine der andere Stück an und derweil werden die Tasten angewärmt.
Ja das ist das Problem. Hände kann man problemlos warmhalten, nur die Tasten sind wenn’s wirklich kalt ist, gefühlt tiefgefroren. Wer braucht schon eine Heizung in der Autoschlange, ein Keramikbelag mit Heizung ist die neue Idee. Aber mal Spaß beiseite, so schlecht finde ich die Idee gar nicht…
Spiritus boni
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Es gibt nichts in der Welt, das so wertvoll wäre, wie der Herzensfrieden. ~Franz v. Sales~
Die Literatur-Vorbereitung erfolgt bei mir immer zu Hause an meiner Johannus Studio 260.
An PO's die ich regelmässig spiele, erfolgt das Aufwärmen immer 1 Std. vor Ort vor Beginn (hier kenne ich die Klaviatur- und Pedal-Haptik bereits). Hier sind auch die Registriermöglichkeiten bekannt.
An PO's die ich zum ersten Mal oder selten spiele, plane ich vorgängig immer 1 - 2 Proben vor Ort ein (um die Klaviatur- und Pedal-Haptik, sowie Registriermöglichkeiten kennen zu lernen).
unsere Kirche (Baujahr 1985) ist in ein Gemeindezentrum mit Unterrichtsräumen, Jugendräumen, Gemeindesaal usw. integriert und wird daher immer auf 15 Grad Mindesttemperatur geheizt. Von daher gibt es kein Problem mit der Temperatur.
Da ich meist mit dem Fahrrad ca. 20-30 Minuten zur Kirche fahre (7,5 km), gibt es bei Kälte schon das Problem, dass die Finger klamm werden. Das ist aber nicht so tragisch, weil ich in der Regel 20-30 Minuten vor dem Gottesdienst ankomme, die Liedertafel stecke usw., so dass die Finger rechtzeitig wieder warm werden. Da ich vor dem Gottesdienst fast immer ein Literaturstück spiele, spiele ich mich damit auch ein bisschen ein.
Das andere Problem ist aber die (Sing-)Stimme im Winter, die nach 30 Minuten auf dem Fahrrad bei -3 Grad und Gegenwind mit BF 4-5 schon Probleme macht. Ich habe auch schon kurzfristig "Kyrie", "Halleluja" oder "Agnus dei" usw. ausgewechselt, wenn mir das nach Plan unter diesen Umständen als zu hoch erschien.
Außerdem teste ich regelmäßig als erstes die Stimmung der Zunge, wenn ich in die Kirche komme.
Zitat von Hutten im Beitrag #19Das andere Problem ist aber die (Sing-)Stimme im Winter, die nach 30 Minuten auf dem Fahrrad bei -3 Grad und Gegenwind mit BF 4-5 schon Probleme macht.
Du fährst im Winter mit dem Fahrrad zur Kirche? Das stell ich mir gefährlich vor, vor allem bei Glatteis!